Mit dem “Dreirad” über die Autobahn bis Ankunft Garmisch

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Redaktion (Foto & Text):
Anja Zörner

Ob Motorrad oder Motorroller - es muss nicht immer ein Auto sein

Motorradhelm aufgesetzt! Und los

Wenn der Wille groß genug ist, kann man Berge versetzen? In jedem Fall kann man die Berge erreichen, wie das Fotograf Ernst Stratmann auf seinem “Dreirat”, einem MP3 Gilera Motorroller gerade erst bewiesen hat.

Nach der Autopanne umgesattelt

Anja, ich komme mit dem Roller.”, flötete er mir schließlich ins Telefon und man konnte unschwer seine Freude überhören. Der neue Gedanke gefiel ihm sehr gut, als dieses Vorhaben erstmal ins Gespräch kam. “…, weil ich mit meinem Motoroller super unabhängig bin (außer vom Wetter). Das Wetter war gut und die Vorfreude endlich loszufahren, Garmisch zu erreichen unbändig.”, erklärte er es mir später. 

20 Uhr schwang er sich mit leichtem Gepäck auf sein Gefährt, düste beschwingt und konzentriert über die A3, A9 bis über die A95 nach Garmisch-Partenkirchen. Etwas seien die viele Baustellen gewesen, die ihm während der Reise begegnet waren. Tankstop machte er ca. alle 170 km und nutzte diese Gelegenheit, wenn es ging für ein Kaffeepäuschen. 2 Uhr morgens kam er an. 

Hurra, endlich da! Besser spät als nie

Sein zuvorkommender, freundlicher Vermieter war extra wach geblieben, erwartete ihn schon in seiner gepflegten Immobilie, eine mit nostalgischem Charme. Er übergab ihm den Schlüssel und hieß ihn herzlich in Garmisch-Partenkirchen und in seinem Haus willkommen. Müde und zufrieden steuerte Ernst danach in sein Apartment, Teil eines ehemaligen Gästehauses und fiel erschöpft in die Federn. 

Schließlich hatte er gerade die Strecke FFM-GAP in einer super Zeit bewältigt wie manch anderer die Zugspitze. Grund dafür war dessen Hartnäckigkeit und nötige Disziplin, wegen ungeahnter Widrigkeiten die lange geplante Reise nicht etwa von der Agenda zu streichen. Einfacher wäre das gewesen. Doch als rasender Fotograf hasst er es, “in Action” ausgebremst zu werden. Garmisch hatte er zuletzt vor 30 Jahren einmal gesehen. 

Und er war mehr als bereit, die Marktgemeinde jetzt sofort neu zu erleben, wollte Garmisch ein bisschen so erfahren, wie er es aus meinen Berichten kennt, – nur nun mit seinen Augen sehen, mit seinen Ohren zum Beispiel einem hiesigen rauschenden Gebirgsbach lauschen und die bayerische Küche natürlich auch genießen … 

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